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Herbst Challenge 2025 Preisverleihung: „Woher kommt meine gesunde Jause?“

Bilder von der Preisverleihung: Land OÖ/Denise Stinglmayr

Herbst Challenge 2025 Preisverleihung: „Woher kommt meine gesunde Jause?“

Wie sieht für euch eine gesunde Jause aus, die nicht nur eure Körper, sondern auch unseren Planeten stärkt? Die Herbst-Challenge des Projekts „Besser essen, schlau konsumieren“ rief Kinder in Oberösterreich dazu auf, sich darüber Gedanken zu machen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Mit Bildern, Collagen oder Videos zeigten schon die Kleinsten auf, welchen Weg ihre gesunde Jause bis zu ihrem Teller zurücklegte. Für ihr Engagement bekommen die teilnehmenden Gruppen und Klassen coole Preise überreicht. Die Preisverleihung durch Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder, BIO AUSTRIA Oberösterreich Obfrau Magdalena Barth und Klimabündnis OÖ Geschäftsführer Norbert Rainer fand am Freitag, 17. April 2026, am Biohof Achleitner in Eferding statt.

Landesrat Stefan Kaineder: „Die Begeisterung und Kreativität der Kinder zeigt eindrucksvoll, wie früh ein Bewusstsein für gesunde, nachhaltige Ernährung entstehen kann. Wer versteht, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden, trifft bewusste Entscheidungen – gut für die eigene Gesundheit und unser Klima. Genau dieses Wissen und diese Neugier wollen wir mit Projekten wie ‚Besser essen, schlau konsumieren‘ fördern, denn die Zukunft beginnt auf unseren Tellern.“

„Wenn Kinder früh erleben, wie gut nachhaltige Ernährung schmecken und tun kann, prägen diese Erfahrungen ihr späteres Konsumverhalten – zum Wohl von Gesundheit, Umwelt und Klima. Denn Nachhaltigkeit lernt man am besten mit allen Sinnen, und das schon von klein auf“, so Norbert Rainer, Klimabündnis OÖ Geschäftsführer.

„Es ist beeindruckend, wie kreativ sich Kinder mit gesunder und nachhaltiger Ernährung auseinandersetzen. Dabei lernen sie nicht nur, was ihnen guttut, sondern auch die wertvollen Leistungen unserer Biobäuerinnen und Biobauern zu schätzen – und wie wichtig ihr Beitrag für unsere Umwelt und das Klima ist“, freut sich Magdalena Barth, Obfrau von BIO AUSTRIA OÖ, über die vielfältigen und kreativen Beträge bei der Herbst-Challenge.

Den ersten Preis – ein Kochworkshop mit einer Bio-Seminarbäuerin – holt sich die VS Frankenburg im Bezirk Vöcklabruck. Die zweiten Plätze gingen an den Kindergarten Herzogsdorf und die VS Reichenau im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung. Sie bekommen je eine Snackkiste vom Biohof Achleitner. Und auch die Drittplatzierten freuen sich über verschiedene Preise – von Bilderbüchern über Kalender bis hin zu Samenpäckchen. Den dritten Platz teilen sich der KIGA Anastasius Grün Linz, die Adventistische Privatschule Bogenhofen, die VS 1 Attnang und die VS Wels Igelklasse.

Projekt über Konsumverhalten und Ernährung bei Kindern

Mit dem Projekt „Besser essen, schlau konsumieren“ soll das Thema nachhaltige Ernährung in Oberösterreichs Schulen getragen werden. Ziel ist es, die Ernährungskompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken und ihnen zu zeigen, dass gesund und nachhaltig auch richtig gut schmeckt und wie einfach sie selbst durch ihr Konsumverhalten einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

„Besser essen, schlau konsumieren“ wird vom Klimabündnis OÖ in Kooperation mit BIO AUSTRIA Oberösterreich und der Pädagogischen Hochschule OÖ durchgeführt und vom Landes OÖ unterstützt, ist für oberösterreichische Bildungseinrichtungen kostenlos.

Ansprechperson

Ulrike Singer, ulrike.singer@klimabuendnis.at, 0732-772652-22, 0664/9693396
Cornelia Straßer, cornelia.strasser@klimabuendnis.at, 0732/772652-0, 0660/3774682

Projektpartner:innen

Das Projekt wird in Kooperation mit BIO AUSTRIA Oberösterreich, PH OÖ und „Schule des Essens“ durchgeführt, mit Unterstützung des Landes OÖ.

FAIRbruary in Thalheim: Gemeinde lädt zum Austausch

Im Bild die Teilnehmer:innen der Gesprächsrunde mit Landesrat Stefan Kaineder, Bürgermeister Christian Haagen, NR Ralph Schallmeiner und Rocinela Ortiz vom Klimabündnis Oberösterreich.

FAIRbruary in Thalheim: Gemeinde lädt zum Austausch

Im Rahmen der Fairtrade-Aktion FAIRbruary trafen sich am Freitag, 27. Februar 2026, regionale Akteur:innen, um den Einsatz der Gemeinde Thalheim bei Wels für fairen Handel zu würdigen. Die Marktgemeinde ist seit März 2015 zertifizierte Fairtrade-Gemeinde und setzt regelmäßig Maßnahmen zur Förderung des fairen Handels und der Bewusstseinsbildung um.

Engagierte Mitglieder der Fairtrade-Arbeitsgruppe, darunter Michael Heiß und Georg Wiesinger, berichteten bei dem Treffen über vergangene Projekte und Aktivitäten in Thalheim bei Wels (s. unten). Die Fairtrade Agenden wird zukünftig der Eine Welt Kreis Thalheim weiterführen, wie Sarah Viechtbauer von der Initiative ausführte. Erste Aktivitäten für das heurige Jahr sind bereits in Planung.

An dem Treffen nahmen LR Stefan Kaineder, Bgm. Christian Haagen, die beiden Vize.-Bgm. Andreas Gatterbauer und NR Ralph Schallmeiner sowie AL Fritz Jonas teil. Besondere Unterstützung erhielt die Gemeinde durch Ulrike Singer und Rocinela Ortiz vom Klimabündnis OÖ, die dieFairtrade-Gemeinde-Projekt in Oberösterreich koordinieren und Kommunen auf ihrem Weg zur Fairtrade-Gemeinde begleiten.

„Thalheim bei Wels zeigt, wie Fairtrade richtig gelebt wird. Zusammen mit den engagierten Menschen vor Ort bringen wir Fairness, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung direkt in den Alltag – sei es in Schulen, Wirtshäusern oder bei lokalen Projekten“, so Rocinela Ortiz vom Klimabündnis OÖ.

Fairtrade-Aktivitäten in Thalheim:

  • EZA-Aktionswochen: Verkauf fair gehandelter Produkte im Gemeindeamt.
  • Informationsabende & Vorträge: Themen wie „Faire Kleidung“ oder „Kaffee im Fokus“ vermitteln Wissen über globale Lieferketten.
  • Charity-Aktionen: Erlöse aus Veranstaltungen wie „Tandem Crossover“ unterstützen internationale Projekte (z. B. MIVA Austria).
  • Bildungsarbeit: Workshops an der Volksschule und Aktionen der örtlichen Jungschar vermitteln Kindern spielerisch die Prinzipien des fairen Handels.
  • Einbindung lokaler Gastronomie: Thalheimer Wirtshäuser wurden von der Fairtrade Arbeitsgruppe informiert und viele verwenden seither fair gehandelte Produkte, u.a. Schokolade oder Kaffee.

Auszeichnungen und Vernetzung

Thalheim wurde bereits im Rahmen der Klimabündnis Initiative „SO:FAIR“ für faire öffentliche Beschaffung ausgezeichnet und beteiligt sich regelmäßig an regionalen Netzwerktreffen, um den Austausch zwischen Fairtrade-Gemeinden zu stärken. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, lokalen Akteur:innen sowie dem Klimabündnis OÖ zeigt, wie Fairtrade-Initiativen auf regionaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden können.

FAIRbruary kurz erklärt

FAIRbruary ist eine jährlich stattfindende Aktion, die im Monat Februar dazu einlädt, bewusst zu fair gehandelten Produkten zu greifen. Ziel ist es, durch kleine Veränderungen im Alltag – etwa beim Kauf von Kaffee, Schokolade oder Kleidung – aufzuzeigen, wie Konsumentscheidungen zu besseren Arbeits‑ und Lebensbedingungen für Produzent:innen weltweit beitragen können. Der FAIRbruary soll Bewusstsein für globale Gerechtigkeit schaffen und zeigen, dass Fairness im Handel einfach umsetzbar ist.

Fairtrade-Gemeinden für fairen Handel

Quer durch Oberösterreich setzen sich Gemeinden wie Thalheim im Alltag für fairen Handel ein. Im Jahr 2025 holten wir stellvertretend für die vielen Engagierten im Land drei Gemeinden vor den Vorhang. In kurzen Videointerviews berichten Vertreter:innen aus den FAIRTRADE-Gemeinden Traun, Bad Zell und Lembach im Vorfeld der EZA-Woche 2025, wie sie sich für fairen Handel einsetzen und andere zum Mitmachen motivieren.

Traun

Traun hat mehr als 25.000 Einwohner und ist seit 10 Fairtrade-Gemeinde! Wir erfahren, wie beim Trauner Stadtamt auf das Motto „regional, saisonal, biologisch und fair“ geachtet wird. Mehr dazu im Video!

Fairtrade-Region Donau-Ameisberg

Lembach im Mühkreis liegt in der Fairtrade-Region Donau-Ameisberg. 2016 formten dort neun Gemeinden gemeinsam die damals erste Fairtrade-Region in Oberösterreich. Warum der Region und Lembach das Engagement für fairen Handel wichtig ist, erfahrt ihr im Video!

Bad Zell

Für unser drittes Video besuchen wir Bad Zell. Wir sprechen unter anderem mit Biobäuerinnen, die neben eigenen und regionalen Erzeugnissen auch fair gehandelte Produkte anbieten.

Warum ihnen das ein Anliegen ist, erfahrt ihr im Video!

Faire Beschaffung, gerechte Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Konsum im Fokus

Faire Beschaffung bedeutet mehr als nur umweltfreundliche Produkte: Sie steht für gerechte Preise, gute Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit und faire Handelspraktiken entlang der gesamten Produktionskette. Das Klimabündnis Oberösterreich setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, das Bewusstsein für faire Beschaffung in Gemeinden, Organisationen, Betrieben und Schulen zu stärken.

Falls auch Sie Interesse haben, Maßnahmen zu ökologisch-fairen Projekten umzusetzen oder Fairtrade-Gemeinde zu werden, freuen wir uns, wenn Sie Kontakt aufnehmen:

Mehr Infos

Rocinela Ortiz Castillo

BiKB, FAIRTRADE Gemeinde, SO:FAIR, Klimagerechtigkeit in OÖ

Klimabündnis Oberösterreich
Südtirolerstraße 28/5, 4020 Linz

Tel.: 0732/772652-23
Rocinela.Castillo@klimabuendnis.at
https://www.klimabuendnis.at